Schweben über dem Tal

(r)Text von Rene Schwandt


Schweben über dem Tal


Endlich erreichen wir wieder das Wohnmobil. Es steht im Schatten eines hohen Eukalyptusbaums und scheint Erholung pur zu verheißen.
Schnell sind die Rucksäcke ausgezogen und der Kühlschrank geöffnet. Herrlich, die kühle Flüssigkeit durch die trockene Kehle rinnen zu lassen.

Der Abstieg war länger wie gedacht, aber es war ein herrlicher Tag. Nun müssen wir nur noch einen schönen Nachtplatz finden.
Von La Roizer aus suchen wir nach einer kleinen Strasse, die hinauf führt zu der Chausse, jener trockenen Hochfläche, die die Schlucht des Tarn beidseitig begrenzt.
Schließlich werden wir in der Nähe des an die Felswand geklebten Dorfes Castelbouc fündig.
Ich schraube mich Kurve um Kurve aus der tief eingeschnittenen Felsschlucht hinauf. Die Kurven sind so eng, das es manchmal fast nicht reicht.
Schließlich ist die letzte Kurve erreicht.

Fast ungläubig schaue ich auf den kleinen Platz, der sich da unmittelbar neben der Kurve auftut. "Wäre das nicht etwas für uns?" frage ich dich und biege schon ab.
Rückwärts stoße ich in die Lücke zwischen Felswand und Büschen.
"Ich schaue lieber erst einmal nach, wo wir da reinfahren" grinse ich dich an und sehe die Besorgnis in deinen Augen.

Tatsächlich sind es keine drei Meter weiter zum Abbruch. Senkrecht stürzt die Felswand über 300m in die Tarnschlucht ab.
Ich rolle zwei große Steine als Markierung in den Weg. Dann setze ich mich wieder hinters Steuer und fahre vorsichtig rückwärts. Die Steine stoppen den Bus und ich weiß: nicht einen Meter weiter hinter!

Du springst wütend aus dem Auto und schaust erst einmal nach, wie riskant ich da wieder einmal parke. Doch es ist nicht so schlimm, wie es aussieht. Versöhnt mit dem fantastischen Aussichtsplatz kommst du wieder zurück und küsst mich.

Wie jeden Abend gibt es ein kräftiges Abendessen. Danach sitzen wir auf den beiden Sitzbänken und lesen ein Buch.
Langsam senkt sich die Sonne zum Horizont und verschwindet schließlich als strahlende Scheibe hinter der gegenüberliegenden Felswand. Ein letztes Aufleuchten, dann verabschiedet sich die Feuerscheibe von dem Tag. Bald setzt das Glühen der Wolken ein. Immer intensiver und farbiger wird der langsam blasser werdende Himmel von den flammenden Wolken erleuchtet.
Doch schließlich erlischt auch dieses Feuer langsam und Ruhe kehrt ein. Die Wettermaschine legt sich zur Ruhe und die letzten Wolken lösen sich auf.
Der Nachthimmel beginnt sich langsam von Osten her von Horizont zu Horizont auszudehnen.

Plötzlich komme ich auf die Idee und öffne die Hecktüren.
Auch wenn noch ein guter Meter uns von dem Abbruch trennt, so erscheint von innen gesehen der Blick direkt in den Abgrund zu gehen. Es ist ein wenig beängstigend, denn die Dörfer unten in der Schlucht sind gerade noch zu sehen und scheinen sehr weit weg zu sein.
Wir liegen auf dem Bauch und schauen hinab. Die Strassenlaternen sind angegangen und bilden ein loses Netz aus Licht im immer dunkler werdenden Talgrund.
Schließlich drehst du dich um. Ich sehe nach, wohin du schaust und erkenne die Hunderte von Sterne, die nun über uns funkeln. Tiefblau ist der Himmel, im Westen vom letzten, rötlichen Nachglühen des vergangenen Tages begrenzt und im Osten von dem Schwarz der kommenden Nacht.
Ich schaue dich an, sehe die Silhouette deines Gesichtes. Strähnen deines Haares funkeln schwach im Sternenlicht und dein Mund ist leicht geöffnet.

Ich beuge mich zu dir hinüber und gebe dir einen Kuss. Du lässt es zu und ich küsse dich inniger. Zart spüre ich deine Lippen, wie sie meine Gefühle beantworten. Ich öffne deinen Mund und erspüre mit meiner Zunge deine. In kleinen Kreisen umspielen sie sich. Schließlich liegen wir nebeneinander und küssen uns leidenschaftlich.
Deine Hand gerät unter mein Hemd und sucht nach warmer Haut. Auch ich schiebe dein T-Shirt nach oben und geniesse das Gefühl der Wärme, die ich da fühle.
Du drückst mich in die Matratze des Bettes und ziehst mir das Hemd über den Kopf. Dabei sitzt du auf mir, lachst mich stumm mit funkelnden Augen an und ziehst dir selbst das T-Shirt über den Kopf.
Was ein Anblick!
Noch während ich diesen Anblick genieße, nestelst du meinen Gürtel und die Hose auf, rutschst zur Seite und beginnst, mir die Hose vom Leib zu zerren.
Da bekomme ich dich zu fassen, drücke dich an die Seitenwand und mache das gleiche mit dir.
Schließlich liegen wir etwas ausser Atem nebeneinander.

"Schau mal hinaus" sage ich zu dir und zeige ins Dunkeln hinaus. Mittlerweile sind die Nacht und die Schwärze der Schlucht eins geworden. Nur das Lichternetz unten begrenzt den Tiefblick.
Du richtest dich auf und schaust aus der geöffneten Hecktür hinaus.
Das Zirpen der Zikaden ist endlich zur Ruhe gekommen. Ganz langsam schiebt sich die fahle Scheibe des Mondes aus dem Nadelwald empor und beleuchtet gespenstisch die Umgebung.


Ich knie hinter dir und streichle deinen Rücken. Sanft umfasse ich dich von hinten, lasse meine Hand über deine Hüften gleiten. Schließlich finde ich den Verschluss deines BH´s und hake ihn auf.
Ganz langsam ziehe ich ihn nach oben, achte darauf, dass deine Brüste mit angehoben werden. Sanft streicht der untere Rand des BH´s über deine straff gespannte Haut, erreicht deine Brustwarzen. Dann rutschen deine Brüste aus der Stoffhülle - ein sehr erregender Moment, den ich von hinten über deine Schulter beobachte.
Meine beiden Handflächen lechzen danach, die süssen Wölbungen zu berühren.

Du hast die Augen geschlossen und den Hals leicht nach hinten gebogen. Während sich meine Hände deinen Brüsten nähern, küsse ich deinen Hals, lasse meine Zunge hinauf gleiten bis zu deinem Ohr.
Ich spüre die harten Kuppen, die sich meinen Handflächen entgegen recken. Ich spüre die Hitze, die in diesen beiden Handschmeichlern glüht.

Doch du bist auch nicht untätig. Eine Hand von dir tastet suchend mein Bein entlang nach oben. Schließlich hat sie meine Unterhose erreicht, die straff gespannt ist.
Du tastest dich näher heran, suchst nach dem Gummibund und fasst schließlich unter den Stoff.
Mir bleibt der Atem weg und meine Hände krampfen sich in deine Brüste. Du zerrst mein Glied aus der Enge der Hose heraus und lässt deine Hand hinab gleiten zu der Wurzel. Dabei schiebt sich langsam die Haut von der Eichel.

Ich schließe die Augen und genieße diesen Moment. Meine Hände massieren deine Brüste, während sich mein Oberkörper an deinen Rücken presst. Halb erstarrt warte ich auf die nächste Aktion deiner Hand.
Doch du lässt plötzlich los, windest dich aus meiner Umarmung und lässt dich auf den Rücken fallen.
Im schwachen Mondlicht erkenne ich, wie du dir langsam die Unterhose ausziehst. Ich liebe den Anblick deines sauber rasierten Schosses.
Wieder schaust du mich an. Lüsternheit erhasche ich darin, als deine rechte Hand langsam zu deinem Schoss gleitet.
Während ich weiter auf dich starre, öffnest du weit deine Beine und beginnst langsam, dich zu streicheln.

Ich spüre kaum, dass mein Glied anfängt zu pulsieren, während ich im unsicheren Licht deinem Finger dabei zuschaue, wie er langsam über deine Klitoris streichelt.
Ein leises Stöhnen entweicht deinen halb geöffneten Lippen.
Das Kreisen wird schneller. Schließlich tauchst du den Finger in deine Scheide ein. Immer tiefer dringt er in die feuchte Grotte ein. Dann ziehst du ihn wieder heraus und hältst ihn mir hin.
Da erwache ich aus der Starre und beuge mich vor. Nehme den Finger in den Mund und lutsche genußvoll deinen Saft von der Haut. Während ich noch an deinem Finger sauge, ertaste ich die weiche Innenseite deines Beins. Schnell gleite ich nach oben und spüre die weichen, feuchten Schamlippen, die zu glühen scheinen.
Ich lege meine ganze Hand auf deinen Schoss. Zwei Finger biegen sich nach unten und tauchen in dein Paradies ein. Du schließt genussvoll die Augen und schnurrst wie eine Katze. Dein Körper windet sich ein wenig wie eine Schlange und dein Schoß presst sich gegen meine Hand.

Langsam kreisen meine Finger in dir und ich spüre, wie deine Erregung stärker wird. Aber auch ich möchte mehr als nur Zuschauer sein. Die beiden Finger lutsche ich genussvoll ab, dann umfasse ich mit den nassen Fingern mein Glied und schiebe mich zwischen deine Beine. Zärtlich berühre ich deinen feuchten Schoss, klopfe nur an. Immer wieder öffne ich dich ein wenig, genieße das Gefühl, wenn deine feuchte Haute sich über meiner Eichel strafft.
Schließlich halten wir es beide nicht mehr aus und wir geben dem Verlangen nach. Mit einem Aufstöhnen vereinigen wir uns, lassen der Lust ihren Lauf. Und während ich langsam schneller werde mit meinen Stößen, kreist dein Unterleib genussvoll unter mir.
Ich zucke zusammen, als ich plötzlich deine Hand spüre, die links und rechts meines Gliedes entlang streicht. Und während ich deinen Brüsten zuschaue, wie sie unter meinen Stößen erbeben, beginnst du dich zu streicheln. Voller Lust schaue ich dabei zu, wie zwei Finger sich da selbständig machen. Ich greife unter dich und umfasse deinen leckeren Hintern. Hebe dich an und schiebe dich noch näher zu mir. Ich kann mich bald nicht mehr zurück halten.
Du beobachtest mich mit neugierigem Blick, während ich auf deinen leicht geöffneten Mund schaue, der gelegentlich zittert, wenn ich tief in dir stecke und die Lust ins Unerträgliche steigt.
Schließlich weicht die Vernunft aus mir und ich bin nur noch Körper, bin nur noch Lust und sauge mich an dir fest. Tief im Inneren spüre ich, wie es langsam in mir aufsteigt. Momente noch, dann strömt heißes Blut in mein Glied und ich spüre, wie ich komme. Zuckend entlade ich mich in dich, während ich spüre, dass auch du einen Orgasmus hast. Ineinander verkrallt genießen wir diesen Moment reiner Körperlichkeit. Dein Atem geht schwer und du presst mich an dich.

Schließlich fallen wir zurück ins Bett und streicheln uns zärtlich. Langsam entspannen wir uns wieder und können uns aneinander Kuscheln. Es ist herrlich, die Nähe, die Vertrautheit und die Wärme des anderen zu spüren. Ich küsse dich sanft auf die Augen und auf deinen schönen Mund…..

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