Öl auf heißer Haut

(r)Text von BernHerr

Öl auf heißer Haut

Draußen ist es früh dunkel geworden. Es ist Mitte Oktober und die Tage hier im hohen Norden sind kurz. Im letzten Schimmer der untergehenden Sonne habe ich noch ein paar Scheite Holz von dem Stapel geholt, den der Vermieter so günstig unter dem Vordach neben dem Eingang abgelegt hat.
Die schwere Holztür knarrt leise in ihren Scharnieren, als ich wieder zurück in die Blockhütte schlüpfe. Die Kälte der Nacht hat die Landschaft schon fest im Griff und erstickt jegliches Geräusch. Ich werfe einen letzten Blick Richtung Horizont und genieße den warmen Schimmer, der sich in einem Streifen über die Schneelandschaft ergießt.

Drinnen stehst du in der kleinen Küche und kochst uns etwas. Ich setze Wasser auf und fülle zwei Gläser mit Teebeuteln. Nach ein paar Minuten kocht das Wasser. Das heiße Getränk dampft leise vor sich hin, als es auf dem schweren Holztisch steht.
Ich lege noch schnell einen Holzscheit auf die langsam kleiner werdenden Flammen im Kamin, dann setzen wir uns zusammen auf die gemütliche Bank und schlürfen unsere leckere Garnelensuppe.
„So lässt es sich aushalten. Draußen ist es jetzt schon bitter kalt“ sage ich sanft zu dir. Nach dem Essen lege ich den Arm um dich und küsse dich.
„Komm, lass uns abwaschen“ schlägst du vernünftig vor. Also stehen wir an der kleinen Spüle und spülen das wenige Geschirr ab. Ich streichle deinen Rücken und lasse verschmitzt den Arm fallen. Dein Hintern scheint magnetisch zu sein. Ein kleiner, schneller Seitenblick von dir sagt mir, dass ich das darf.

Du mußt noch schnell etwas am Laptop erledigen und ich mache mich zu schaffen in einem kleinen Nebenraum. Als ich zurückkomme, klappst du gerade den Rechner zu. „Was machen wir jetzt?“ sagst du und schaust mich mit großen Augen an.
Statt einer Antwort schalte ich das Licht aus. Der Raum wird schlagartig dunkel, wird aber flackernd von dem Feuerschein aus dem Kamin erleuchtet. Ich ziehe dich hinter der Bank hervor und vor den Kamin. Dann nehme ich deinen rechten Arm, strecke ihn aus und umfasse deine Hüfte mit dem anderen. Leise beginne ich zu summen und wir schwingen im Takt des Blues eng umschlungen hin und her.
Meine Hand schlüpft unter deinen Pullover – und du machst das gleiche mit meinem Hemd. Während wir uns leise hin und her wiegen, beginnen wir uns gegenseitig auszuziehen. Ich öffne deinen BH und ziehe ihn ganz langsam nach oben. Ich halte ihn hinten ein wenig fest und hebe deine Brüste mit an. Langsam gleiten sie unter dem Stoff hinab, streichelt der Stoff deine Brüste.
Schließlich stehen wir beide nackt vor dem flackernden Kamin und schmiegen uns aneinander.
Plötzlich schüttelt es dich ein wenig. „Ist doch ganz schön kalt hier drin“ sagst du. Aber ich ziehe dich hinter mir her.
„Komm mit!“ flüstere ich. „Wohin?“ deine neugierige Frage. „Warte es ab!“
Du folgst mir barfüßig durch den Raum. Es wird immer dunkler. Als ich eine Tür öffne, fällt der schwache Schimmer einer einzelnen Glühbirne durch den Spalt. Ein Schwall warmer Luft schlägt uns entgegen und zaubert ein Lächeln auf dein Gesicht. „Ah, da warst du also vorhin. Hast die Sauna angeheizt.“
Wir betreten beide den Raum, in dem alsbald die Kühle des Wohnraums vergessen ist. Wir setzen uns auf die Holzlatten an der einen Seite des kleinen Raums. Schon bald bilden sich die ersten Schweißperlen auf unserer Haut. Aber die bemerken wir schon nicht mehr.

Du hast die Augen geschlossen und liegst entspannt da. Ich streiche mit meinen Händen über dich. Berühre dich da und dort, lasse meine Hand auf deiner Brust ruhen, während die andere weiter deinen Körper erforscht.
Für eine kurze Minute lasse ich von dir ab, aber du öffnest zum Glück nicht die Augen. Einen Moment später zuckst du ein ganz klein wenig zusammen, als der dünne Faden kalten Öls deine Bauchdecke berührt. Langsam wandert diese Stelle hinauf, wandert zuerst nach rechts und dann nach links. Verweilt immer einen Moment auf deinen Brustwarzen, die von dem kleinen Rinnsal getroffen werden.
Zufrieden lasse ich den dünnen Fluß wieder hinunter wandern. Ich nähere mich deinem Schoss. Ich halte inne und es bildet sich eine kleine Lache, die langsam in Richtung deiner Vulva fließt. Das Öl umspült deine Lippen und strömt dann zwischen deinen Beinen hinab.
Ich brauche deine Schenkel nicht zu öffnen. Du öffnest sie freiwillig, damit ich noch mehr Öl auf die Innenseite deiner Schenkel gießen kann.

Mit einem leisen Klirren stelle ich die Flasche wieder auf dem Steinsims ab. Mit warmen, nein heißen Händen beginne ich, das Öl auf deinem ganzen Körper zu verteilen. Gleite nun mit meinen Händen auf dem Ölfilm entlang und forme mit meinen Händen deinen Körper nach. Das Licht der Glühbirne spiegelt sich auf deinem Körper.
Mühelos fließt Haut an Haut entlang und ich genieße es, ausgiebig die Innenseite deiner Schenkel zu massieren, wobei ich darauf achte, keinesfalls den Schnittpunkt der beiden zu berühren. Du räkelst dich hin und her und dein Unterleib reckt sich meiner Hand entgegen. Aber ich weiche dir immer geschickt aus, wenn du meinst, deine Scheide gegen meine Hand stoßen zu können.
„Ich will dich winseln hören“, raune ich dir ins Ohr. „Sag mir, daß du es willst!“

Das lässt du dir nicht zweimal sagen und schnurrst mir ein „ja, bitte mach´s mir“ entgegen.
Jetzt fasse ich dir zwischen die Beine. Mit der flachen Hand, spreize sie noch etwas weiter auseinander. Ich verreibe nur das Öl und genieße zwischendurch den Anblick deines eingeölten Schosses. Doch dann kann auch ich mich nicht mehr zurück halten. Mein Mittelfinger senkt sich nach unten und taucht ein zwischen deine Lippen. Ich spüre deine Feuchte und deine Hitze. Noch einen Finger krümme ich und schiebe sie vorsichtig tiefer. Du öffnest dich und bäumst dich mir entgegen. Dann sind die beiden Finger in dir verschwunden. Ich streichle dich mit der anderen Hand. Genieße das Gefühl, über deine Brust zu gleiten, währen meine andere Hand dich tief innen streichelt.
Das ist schon geschickt gemacht, dass die Hand sich nur in eine Richtung ganz krümmen kann…..und das bei Frauen die empfindlichste Stelle so passend zur gekrümmten Hand liegt. Ich fühle die raue Stelle und streichle dich. Das macht mir so viel Lust, dass ich mich zu dir runter beuge und deinen Klitoris währenddessen mit der Zunge umspiele.

Aber du wärst nicht du, wenn ich so ungeschoren davon käme. Plötzlich sitzt du auf mir und hast meinen Penis im Mund. Ich spüre dein Saugen und wie du mich tief in deinen Mund aufnimmst. Aber noch viel lustvoll ist, was ich da vor meinem Mund habe. Du hast dich auf mich gesetzt und deine weit geöffneter Spalt liegt genau über meinem Mund. Ich brauche nur noch „zuzugreifen“. Und damit ich nicht den Kopf heben muß, presst du mir deinen Schoß auf den Mund und windest dich. So genießen wir uns eine scheinbar endlose Zeit – schamlos, gedankenlos, schrankenlos….zwei Leiber, nicht zwei Gehirn, nicht zweimal Vernunft – nur Gefühl und Einigkeit darin.

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