Konferenz - ein sinnliches Abenteuer


(r) Text by Anna-Bell


Sie musste stehen bleiben. Eine schlanke Frau in einer eleganten Hose war ihr gerade in der Tür entgegen gekommen. Ihre beiden Hände hatten sich ganz kurz berührt. Nur zufällig und nur für einen so kurzen Moment, dass es fast wie ein Nichts schien. Nun sog sie die Luft ein, die das leichte, fruchtige Parfum von ihr noch trug und war wie erstarrt von dem Anblick, der noch immer vor ihrem inneren Auge sichtbar war. Ganz klar, diese Frau hatte ihr gefallen. Sogar sehr. Doch sie schüttelte den Gedanken beiseite. Es war eine zufällige Begegnung im Foyer eines Hotels gewesen. Ein Moment ausserhalb der Realität, aber eben nur einen Atemzug lang.

Mit festem Schritt ging sie weiter in Richtung des Konferenzraums, wo sie voraussichtlich den Rest des Tages zubringen würde. Das Thema war interessant und sie freute sich darauf, von anderen Spezialisten mehr darüber zu erfahren. Vor dem Raum gab es Kaffee und allerlei Kleinigkeiten zum Essen, doch sie hatte ja schon gefrühstückt. Also ging sie hinein und setze sich an den Platz, der ihr per Platzkarte zugewiesen worden war. Neugierig schaute sie sich ihre Tischnachbarn an. Ein Mann aus Deutschland, ein Professor aus der Schweiz. Ein wenig Enttäuschung machte sich breit, denn sie wusste, was das bedeuten konnte, was dies bedeuten würde. Trotz ihres Alters war sie noch immer eine attraktive Frau und Männer nahmen sie allzu oft nur als Ziel für Flirts und Annäherungsversuche war. Dabei war sie an solchen Kontakten gar nicht interessiert.

Langsam füllte sich der Saal. Neugierig schaute sie sich um, ob jemand dabei war, den sie kannte. Drei Tische weiter erkannte sie einen Kollegen in einer befreundeten Firma und winkte ihm zu. Dann kam der Professor aus der Schweiz. Weiße Haare und ein dichter Bart, aber intelligente und lustige Augen und ein gepflegtes Äusseres. Sofort waren sie in ein Gespräch verwickelt, denn sie hatte ihn als ungefährlich eingestuft. Ungefährlich in Hinsicht auf unerwünschtes Anbaggern. Ins Gespräch vertieft bekamen sie kaum mit, dass mittlerweile fast alle Stühle belegt waren. Ein leises Murmeln lag über dem Saal.

Plötzlich riss sie etwas aus der Konzentration auf das Gespräch. Sie sah den Mund des Schweizers sich weiter bewegen, aber hörte die Worte nicht mehr. Ein anderer Sinn hatte die Herrschaft über ihre Wahrnehmung übernommen: Diesen Geruch hatte sie heute doch schon einmal gerochen. Ihr stockte das Herz, als ihr bewusst wurde, wo sie ihn schon einmal gerochen hatte. Es war kaum eine halbe Stunde her.

Sie wagte kaum, sich umzudrehen. Doch am Ende siegte die Neugierde. Langsam drehte sie sich nach vorne, schaute zum Podium, um dann wie zufällig nach links zu schauen.

Da saß sie. Die Frau, deren Parfum sie bereits vorhin berührt hatte. Langes, leicht gewelltes dunkles Haar, eine süße Stubsnase. Mehr konnte sie in dem kurzen Moment, den sie sich gönnte, nicht erkennen. Der Schweizer redete noch immer mit ihr und sie musste sich wieder umdrehen. Doch nun wollte sie diese Ablenkung gar nicht mehr und war froh, dass ein Moderator auf die Bühne trat und deutlich machte, dass er um Ruhe bat.

Langsam ebbte das Gemurmel im Saal ab. „Herzlich willkommen, meine Damen und Herren!“ begann er seine Rede. Doch sie bekam nicht mehr viel mit. Ein völlig irrationales Gefühl begann sie in Besitz zu nehmen. Der Duft hüllte sie ein und schien ihren Verstand zu vernebeln.

Während einer Klatsch-Pause wagte sie erneut einen Blick. Grüne, intelligente und ernste Augen, eine sehr feine Brille und eine Haarspange. Ihr Profil kam so wunderschön zu Geltung.

Während der nächsten halben Stunde fesselte auch sie der erste Vortrag und sie spürte, wie sie sich wieder entspannte. Der Redner beendete seine Ausführungen und äußerte die übliche Schlußformel, ob jemand noch eine Frage hat.

„Ja, ich hätte da eine!“
Annabell konnte es nicht glauben. Neben ihr stand diese aufregende Frau auf und begann ihre Frage. Nun konnte sie sie wie Hundert andere Zuhörer intensiv mustern. Sie trug ein eng anliegende Hose und einen schlichten, aber farblich sehr gut abgestimmten Blazer darüber. Darunter spannte sich ein edel aussehender Pullover über sehr frauliche Formen.

Als Frage und Antwort gegeben waren, setzte sich die Frau wieder. Das erste Mal kreuzten sich ihre Blicke. Grüne Blitze aus freundlichen Augen strahlten ihr entgegen. Einige Lachfalten deuteten an, dass kein Grisgram da neben ihr saß.

„Marion“ stellte sie sich vor, als ob es selbstverständlich wäre, sich einfach per Vornamen anzureden. Ganz verdutzt stotterte sie ein „Annabell“ hervor, denn ihre Augen hingen an diesem Gesicht, das so ganz aus ihrem Traum entstiegen zu sein schien.

„Mein Kollege, der an sich hier sitzen sollte, wurde kurzfristig krank. Und so bin ich eingesprungen. Ist erstens ein interessanter Stoff für mich, den wir hier heute hören. Und zweitens habe ich so die Gelegenheit, heute Abend die Stadt kennen zu lernen.“

Hatte sie da ein ganz kleines Augenzwinkern gesehen, als Marion die Abendbeschäftigung andeutete? Nein, das konnte nicht sein. Bestimmt hatte sie sich geirrt.

Noch zwei weitere Vorträge gab es am Vormittag, die allesamt ihre ganze Aufmerksamkeit forderten. Doch dann trat wieder der Moderator auf die Bühne und kündigte das Mittagessen an.

„Komm, Annabell, lass uns rasch gehen, dann sind wir bei den ersten“ schlug Marion vor und stand schon auf. Und so kam es, dass sie eine der ersten waren, die im gemütlichen Gastraum des Hotelrestaurants saßen. „Lass es dir schmecken, Annabell“ sprudelte es fröhlich aus Marion heraus.

Annabell war noch immer etwas betäubt, doch sie wollte sich das Rudern nicht ganz aus der Hand nehmen lassen. Nach dem ersten Bissen in leckeren Lachs mit Dillsoße begann sie das Gespräch: „Woher kommst du denn?“

Das Gespräch drehte sich wie meistens um Dinge, die man benötigt, um überhaupt ein Gespräch beginnen zu können. Woher man kam, in welchem Zusammenhang man zum Thema der Konferenz stand und ein paar wenige persönliche Dinge. Den Nachttisch brachte der freundliche Schweizer, der sich zu den beiden Frauen mit an den Tisch setzte. „Zwei so hübsche Frauen, da darf ich mich als Senior doch gewiss ungestraft einmal dazu setzen. Ich habe als Bestechung auch Mousse au chocolat mitgebracht.“

Noch eine Viertelstunde brachten sie so verstrickt in ein lustiges Gespräch zu. Annabell musterte Marion dabei immer heimlich, wenn sie lachte oder selbst was sagte. Sie war von der Vielfalt der Ausdrücke, die sich auf dem schönen Gesicht von Marion abbilden konnte, fasziniert.

Doch dann war fast schon Zeit, wieder zurück in den Saal zu gehe.
„Komm, Marion, lass uns noch kurz nach draussen gehen, etwas frische Luft schnappen“ schlug Annabell kurzerhand vor und hoffte, dass der Schweizer bereits zurück gehen würde.
„Na gut, dann will ich euch beide Turteltauben mal alleine lassen“ schmunzelte der alte Herr bedeutungsvoll und verschwand.

Ihr blieb fast das Herz stehen bei dieser Bemerkung. War es so offensichtlich gewesen, was sie begann zu empfinden. Dabei war sie doch so vorsichtig gewesen.
Doch auch Marion war ganz stumm und blickte starr geradeaus. Doch dann lächelte sie und meinte: „Ja, lass uns hinaus gehen!“

Draussen war es ein milder Frühlingstag mit Sonne und Wolkenschiffchen am blauen Himmel. Das Hotel hatte eine schöne kleine Gartenanlage und sie begannen ziellos den gepflegten Kiesweg entlang zu gehen. Beide schwiegen sie. Fast greifbar war das Dilemma. Was gab es als nächstes zu sagen?

An einem kleinen Brünnchen vorbei folgte ein verwinkelter Gang zwischen zwei hohen Hecken entlang. Annabell beobachtete Marion aus dem Augenwinkel. Sie war deutlich kleiner wie sie selbst und hatte einen federnden Gang. Fast magisch zogen sie ihre Brüste an, die sich unter dem engen Pullover deutlich abzeichneten und bei jedem Schritt leicht wippten. Der ganze Körper wirkte straff, obwohl sie deutlich sichtbar etwa so alt war wie sie selbst.

Als in der Hecke eine kleine Nische mit einer Steinfigur auf einem hohen Sockel erschienen, drängte sie Marion plötzlich in diese Nische. Ästchen schlossen sich hinter ihnen beiden und die Steinfigur versperrte die Sicht auf den Heckengang.
Annabell schnappte nach Luft. Der plötzliche Situationswechsel hatte sie überrascht. Und nun stand sie mit dem Rücken an der kühlen Steinsäule. Und Marions Gesicht ganz nah vor ihr. Es glühte regelrecht und ihr Atem ging schwer.
„Sag, dass du das gleiche fühlst wie ich!“ sagte sie fast etwas zu laut und starrte Annabell dabei an. Doch die konnte sich nicht bewegen. Und schon gar nicht denken. Zwei Sekunden vergingen, drei, in denen ausser ihrem Atmen nichts zu hören war. Beide hielten sie die Luft an. Annabell meinte, dass Herz von Marion schlagen zu spüren, doch es war ihr eigenes, das bis zum Hals hinauf schlug.

Gerade eben waren sie noch Fremde, die sich vor nicht vier Stunden das erste Mal kennen gelernt hatten. Und nun stand sie in einer dunklen, kühlen Heckennische und hatte ein wunderschönes Gesicht vor sich.

Statt einer Antwort küsste sie Marion. Zunächst vorsichtig, fast zärtlich, doch dann immer fester. Sie erwartete, dass Marion jeden Moment zurück weichen würde und ihr eine Ohrfeige gab.
Doch nicht das passierte. Vielmehr erwiderte diese Frau ihren Kuss und drängte sich an sie. Eingeklemmt zwischen Stein und dem Frauenkörper war Annabell fast hilflos. Doch das war ihr schon längst egal. Wie eine heiße Flutwelle schwappte es über sie hinweg, als sie spürte, wie gierig sich die Zunge von Marion einen Weg in ihren Mund bahnte. Wie in Trance schloss sie die Arme um die kleinere Frau und erwiderte den Kuss. Ihr blondes Haar vermischte sich mit Marions fast schwarz-braunen und verschleierte den Blick. Doch die Beiden hatten sowieso schon längst den Bezug zur Realität verloren.

Annabell gelang es zuerst wieder, etwas Klarheit in ihrem Kopf zu erlangen. Mit ihren Händen erforschte sie Marion. Zunächst noch auf dem Blazer, doch dann rutschten ihre Hände darunter. Mit Freude stellte sie fest, dass ein wenig Zivilisationsspeck die Hüften von ihr rundeten.
Währenddessen hing Marion an ihren Lippen und schien gar nicht mehr aufhören zu wollen. Aber auch ihre Hände waren nicht untätig und glitten an dem langen Oberkörper von Annabell entlang. Mit einem Schauer erkannte sie, dass dies nicht nur Streicheleinheiten waren, wie man sie sich bei einer Umarmung gibt. Der Daumen der geöffneten Hand glitt immer wieder gefährlich nach an ihren Brustansätzen entlang, während sie an ihren Seiten hoch und runter glitten.
Annabell spürte, dass da etwas ganz anderes in ihr begann, sich einen Weg zu ihrem Bewusstsein zu suchen. Doch Marion hypnotisierte sie regelrecht mit ihren Küssen. Die Küsse waren intensiv und ihre Zungen kämpften bisweilen regelrecht miteinander. Mit einer Hand hielt Marion sie im Genick fest und drängte sie so, nicht ihren Kopf zu heben. Sie schien Angst zu haben, der Zauber des Momentes könnte verfliegen.

Stimmen wurden lauter und Marion hörte erschreckt auf, sie zu streicheln und zu küssen. Schlagartig kehrte die Realität zurück. Sie entfernten sich ein wenig voneinander, wie um das eben Geschehene wieder ungeschehen zu machen. Ein wenig betreten schaute Marion nach unten. Annabell schlang ihren Arm um sie und schob sie in den Schatten der Säule. Während die drei Männer draussen ins Gespräch vertieft vorbei gingen, drückte sie diese anziehende Frau fest an sich und verdeckte sie so fast. Nun konnte sie wirklich das Herz von der anderen Frau spüren. Es schlug heftig und ihr Atem ging stoßweise. Und ausserdem spürte sie die festen Rundungen, die knapp unter ihren eigenen Brüsten ein angenehmes Gefühl verbreiteten.

„Verzeih!“ kam es etwas kläglich unter dem dunkeln Haarvorhang hervor. Marion hob den Kopf zu Annabell und und schaute sie halb verzweifelt, halb fragend an. Annabell musste schmunzeln: wenn Marion gewusst hätte, wie sehr sie sich das eben schon gewünscht hatte, würde sie nicht so ängstlich fragen.

Als Antwort drückte sie ihr einen zärtlichen Kuss auf die roten Lippen. Und dabei durchlief beide der Frauen ein Schauer der Erleichterung.

Wortlos kehrten Sie zurück zum Konferenzraum. Unbewusst einen größeren Abstand wahrend wie vor dem gerade Erlebten. Sie kamen gerade noch rechtzeitig. Der Schweizer lächelte ihnen freundlich aber ohne eine weitere Geste zu. Dann begann auch schon der erste Beitrag am Nachmittag.

Es wurde ein langer Tag, dem ein kleiner Empfang folgte. Ein Come Together, wie es häufig angeboten wird, um das persönliche Netzwerk anzureichern mit Menschen gleicher Interessen. Marion war alsbald verstrickt in eine Diskussion mit zwei jungen Männer, die aussahen, als hätten sie gerade ihr Studium absolviert. Annabell dagegen schloss sich einer Gruppe an, die intensiv über das gerade Gehörte sich austauschten. So musste sie nicht viel sagen und konnte ihren eigenen Gedanken nachgehen.

Zu Hause wartete ein Mann auf sie und eine fast erwachsene Tochter. Sie war der Ernährer der Familie geworden, nachdem sie beschlossen hatten, dass ihr Gehalt wichtiger war für die Familie und er sowieso eine Auszeit haben wollte. Sie war mit der Lebenssituation zufrieden, vor allem an ihrer Tochter hing ihr Herz.

Aber richtig wohl hatte sie sich nie gefühlt in ihrer Haut, wenn Peter mehr wollte als Aufmerksamkeit und Zuwendung. Seit der Geburt von Isabell hatten sie immer weniger miteinander geschlafen. Das lag nicht daran, dass Peter unattraktiv gewesen wäre. Und auch sie hatte in den Jahren ihre schlanke Figur behalten können. Aber irgendetwas stimmte nicht mit ihr.
Aber erst spät wurde ihr bewusst, was es war, was sie nicht richtig glücklich sein ließ.
Doch als sie eines Tages auf ihrer Joggingrunde durch die Weinberge ein Paar überraschte, dass hinter einer kleinen Schutzhütte nackt miteinander schmuste, wurde ihr schlagartig klar, was falsch lief in ihrem Sexualleben.

Die beiden hatten sie nicht bemerkt und sie schaute verschämt und vorsichtig um die Holzwand. Beide küsten sich intensiv. Langes Haar verbarg dabei ihre Gesichter. Hände streichelten über einen nackten Po und fuhren hinauf zum Rücken, um alsbald wieder zurück zu kehren. Die schmale Hüfte mündete in zwei schlanke Beine. Dazwischen konnte sie das dichte, dunkle Haar der Scham einer Frau erkennen.
Die Körper rieben sich aneinander und die Situation war sehr eindeutig. Sie wollte sich schon diskret zurück ziehen, als die Frau sich zur Seite rollte.
Da erkannte Annabell, dass auch der andere Körper einer Frau gehörte, die sich zu ihrer Gespielen dreht. Ihre schweren Brüste trugen hochaufgestellte Brustwarzen.
Annabell spürte, dass dieser Anblick sie faszinierte. Augenblicklich war alle Erschöpfung von dem Lauf aus ihrem Körper gewichen. Magisch zog sie der Anblick an und lies sie voller Überraschung feucht werden zwischen ihren Schenkeln.

Noch einen Moment lang schaute sie den beiden Frauen zu, dann zog sie sich zurück, um nicht doch noch entdeckt zu werden.
Den ganzen Weg zurück zum Auto konnte sie nicht mehr laufen. Ihr Slip fühlte sich feucht an und sie musste immer wieder an das eben Gesehene denken.

Seit dieser Zeit wusste sie bewusst, dass sie sich eigentlich zu Frauen hingezogen fühlte. Und schon immer von einem solchen Erlebnis geträumt hatte.
Doch die Konventionen, ihr Beruf und die Repräsentation als glückliche Ehefrau hielten sie noch Jahre zurück davon, dieser Neigung nach zu geben.

Und jetzt hatte sie auf dieser Konferenz jemanden gefunden, der einfach so das tat, was sie sich schon so lange erträumt hatte. Kaum vorstellbar, was nicht passiert wäre, wäre der Kollege nicht plötzlich erkrankt. Es wirkte wie ein Wink des Schicksals.

Annabell erwachte aus ihren Gedanken. Sie wusste plötzlich, was heute noch passieren sollte. Ein Wink des Schicksals, den darf man nicht einfach so übersehen.
Sie drehte sich um und suchte über die Köpfe der Gäste hinweg den dunklen Haarschopf von Marion. Ja, sie war recht groß für eine Frau. Aber das gefiel ihr. Sie war es durchaus gewohnt, ihren „Mann“ zu stehen.

Marion stand etwas abseits mit einem Sektglas in der Hand. Fast schien sie ein wenig fehl am Platz. Umso mehr freute sich Annabell über das Strahlen in ihren Augen, als Marion auf sie aufmerksam wurde.

„Lass uns von hier verschwinden“ hauchte sie ihr in das Ohr, wobei sie Marion gewiss etwas näher kam als üblich. Sie sog nochmals den Duft des Parfüms ein, dann wandte sie sich der Ausgangstür zu. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren stiegen sie beide in den Aufzug.

Als sie im Lift verschwunden waren und die Türen sich geschlossen hatten, fragte Marion leise: „Zu dir oder zu mir?“
Beide schauten sich verdutzt an und mussten dann laut losprusten. Die Spannung war gelöst und zwei fröhlich schnatternde Frauen verließen den Fahrstuhl in der vierten Etage. Annabell kramte nach ihrem Schlüssel und schloss damit ihr Zimmer auf.
Beide schauten etwas verschämt auf den Gang, ob sie jemand beobachtete. Doch niemand war zu sehen und so verschwanden sie rasch in der Tür.

„Du musst entschuldigen, ich habe vorhin nur schnell ausgepackt“ sagte Annabell und raffte schnell das auf dem Bett ausgebreitete Kleid und die Kultursachen zusammen. Doch Marion packte sie nur bei ihrem Arm und zog sie zu sich heran. Annabell ließ die Sachen fallen und schlang die Arme um diese schöne Frau.

Im Streiflicht des letzten Sonnenlichtes verschmolzen die beiden Frauenkörper zu einer Einheit. Wankten auf das Bett zu.

Annabell stand atemlos da. So intensiv war sie schon lange nicht mehr geküsst worden. Sie bewunderte die Intensität, mit der Marion sie fast schon bedrängt. Aber gleichzeitig genoß sie auch die ungewohnte Situation. Und vor allem die Hände von Marion. Denn die hatten die Scheu von heute Mittag verloren. Sie glitten über den Stoff des Kleides, rutschten auf ihren Po und umfassten die süße Rundung mit festem Griff. Die andere Hand griff nach Annabells Handgelenk. Sie spielte mit der nackten Haut, die dort unter den Ärmeln zum Vorschein kam. Und dann zog sie Marion plötzlich an sich und presste sie auf ihre Brust. Annabell konnte und wollte sich nicht dagegen wehren. Viel zu erregend war das Gefühl, diese große, feste Brust in ihrer Hand zu spüren.
In ihrer Handfläche konnte sie die harte Brustwarze von Marion spüren, die sich selbst durch ihren BH hindurch nach ihr zu recken schien.
„Streichel mich“ hauchte Marion ihr ins Ohr, während ihre Hand zu Annabells linker Brust hinauf rutschte. Augenblicklich durchzuckte es sie wie ein elektrischer Schlag. Ihr war kristallklar bewusst, dass sie von einer Frau berührt wurde und worauf die Situation hinaus laufen würde. Es war ein angenehmes Gefühl, wie sie feststellte.

„Lass mich mich kurz frisch machen, Marion. Und außerdem brauche ich einen Moment Entspannung, sonst bekomme ich noch einen Ohnmachtsanfall“ schmunzelte sie und entwand sich aus der Umarmung. Schnell eilte sie zum kleinen Badezimmer.

Als die Tür hinter ihr ins Schloss gefallen war, atmete sie dreimal tief ein. Das ging schnell. Fast zu schnell. Ihr Spiegelbild zeigte, was sie selbst spürte. Das gerötete Gesicht glühte vor Erregung.
Fast lustvoll zog sie sich aus, sprang in die Dusche und ließ warmes Wasser über ihren Körper fließen. Es fühlte sich an wie Marions Hände, die über ihren Körper glitten. Mit leicht gespreizten Beinen und geschlossenen Augen stand sie da und ließ das Wasser auf ihren Kopf prasseln.



Plötzlich spürte sie, dass sie nicht mehr allein in dem Badezimmer war. Doch als sie die Augen öffnen wollte, legte sich eine Hand darüber. Ein kleiner Schrei des Entsetzens entfuhr ihr, doch dann spürte sie die Hand, die über ihren Bauch glitt und den Körper, der sich an ihren Rücken rieb.

„Lass die Augen geschlossen und geniesse einfach“ raunte Marion ihr durch das leise Prasseln des Wassers ins Ohr. Die Hand verschwand von ihrem Gesicht, doch sie ließ die Augen geschlossen. Viel zu sehr nahm ein anderer Sinn sie und ihre Gefühle nun gefangen. Denn Marions Hände glitten über ihren Po, drängte sanft die Pobacken auseinander und streichelte dann ihren Rücken. Annabell wurde mehr und mehr zu einem einzigen Sinnesorgan und erspürte jede feine Berührung, die ihr da zuteilwurde.

Marion ließ erneut ihre Hand nach unten gleiten. Mit sanftem Druck knetete sie die feste Pobacken von ihr. Doch dann glitt die Hand weiter, rutschte die Handkante zwischen ihre beiden halbrunden Verlockungen und strich über ihr Poloch und ihre Vagina.

Annabells Körper erzitterte unter der Lust, die diese zärtliche, aber erotisch-verlockende Berührung verursachte. Ohne es bewusst zu wollen spreizte sie noch mehr die Beine, ging ein wenig in die Hocke.

Marion genoss den Umstand, dass sich zwei herrliche Pobacken ihr entgegen streckten. Voller eigener Lust drängte sie sich an den heißen Körper von Annabell und presste ihre Brüste an die Frau ihres Verlangens. Und obwohl ihr eigener Körper auch nach Berührung schrie, wusste sie, dass die Situation noch nicht stabil war. Annabell konnte immer noch einen Rückzieher machen. Schließlich war sie ungefragt in die Intimsphäre eingedrungen und unter die Dusche geschlüpft.

Doch sie fühlte sich so stark zu dieser großen, attraktiven Frau hingezogen, dass sie alle Vorsicht über Bord geworfen hatte. Und als der erste Kuss im Garten erwidert worden war, hatte sie Hoffnung darauf, dass Annabell den Weg auch weiter mit ihr gehen würde.

So unterließ sie es, die andere Frau dazu zu drängen, auch sie zu berühren. Es war auch egal, denn es war herrlich, die Lust zu spüren, die sie ihr bereitete mit den Berührungen.

Mit beiden Armen umfasste sie den schlanken Oberkörper und glitt entlang der sanft geschwungenen Linie der Brustansätze. Annabells Brüste waren nicht allzu groß. Aber sie mochte es, wenn sie gerade so ihre Hände füllten. Zu gerne hätte sie sie jetzt geküsst. Aber stattdessen strich sie mit ihren Fingernägeln ganz sanft über die sensible Haut. Annabell sackte ein wenig zusammen und stöhnte leise. Offensichtlich genoss sie die Berührung.

Marions Finger begannen zu kreisen. Immer enger umrundeten ihre Finger den Punkt, von dem sie selbst wusste, dass richtig stimuliert sehr viel Lust davon ausgehen konnte. Schließlich hielt sie es aber selbst nicht mehr aus und legte ihre flache Hand auf Annabells Brüste. Voller Genuss bemerkte sie, wie hart und steif ihre Brustwarzen waren. Voller Lust presste sie ihre eigenen, vollen und runden Brüste an Annabells Rücken. Die Lust von ihr übertrug sich über ihre Hände auf sie selbst. Immer fester massierte sie die herrlich erotische Brust der anderen Frau und spürte ihr eigenes Verlangen immer größer werden.

„Annabell, bitte lass die Augen geschlossen“ flüstere sie leise in das Ohr ihrer Gespielin, die unter dem warmen Wasserstrahl der Dusche wie erstarrt schien. „Bleib einfach so stehen und genieße, aber schaue bitte nicht – noch nicht!“

Annabell wollte auch gar nicht die Augen öffnen. Sie wollte überhaupt nicht, dass sie wieder zurückkehren sollte in die Realität. Die zärtlichen, aber sehr wohl erfahrenen Finger dieser Frau entführten sie in einen Traum. Sie spürte den warmen Körper, der sich an ihren Körper presste und sie spürte, dass sich ihr eigener Körper auch an diesen anderen Frauenkörper pressen wollte.

Plötzlich war Marion weg. Nicht aus der Dusche verschwunden, nur nicht mehr hinter ihr. Sie vertraute ihr jedoch bereits so viel, dass sie die Augen geschlossen hielt und gespannt darauf wartete, was als nächstes passieren würde.

Allerdings auf das, was nun folgte, war sie nicht gefasst gewesen. Ein Hurrikan von Gefühlen durchtobte ihren ganzen Körper und ihre Beine hätten beinahe nachgegeben.

Marion wusste sofort, dass es richtig gewesen war, auf´s Ganze zu gehen. Sie hatte sich hingekniet und weit nach hinten gebeugt. Und war dann ganz schnell zwischen die gespreizten Beine von Annabell geschlüpft. Kurz hatte sie genüsslich die blank rasierte Scheide von ihr angeschaut. Das Wasser tropfte in Strömen von den wohlgeformten Scheidenlippen, die sich aufreizend um das Lustzentrum wölbten. Und dann hatte sie die Zunge heraus gestreckt, von der sie wusste, dass sie ungewöhnlich lang war und war mit einer schnellen Bewegung in die tropfnasse Vagina eingedrungen. Ihr eigenes Vergnügen dabei ließ die Zungenspitze hin und her kreisen.

Der spitze Schrei von Annabell erschrak sie etwas. Auch wäre sie fast umgeworfen worden, als sich Annabells Schoß auf ihr Gesicht presste. Schnell griff sie nach dem Pobacken und schob die überraschte Gespielin ein wenig nach oben. Gleichzeitig tänzelte ihre Zunge über den Damm zu dem kleinen Poloch, um das die Zunge auch wie von selbst kreiste. Annabell stöhnte erneut tief, aber es klang nicht mehr nach Schreck. Vielmehr nach etwas, was zwischen ihren eigenen Schenkeln nach Erlösung schrie.

Annabell presste nun bewusst ihren Schoß auf das Gesicht von Marion. Sie öffnete die Augen und sah den dunklen, nassen Haarschopf ihrer Verführerin. Er verdeckte das Gesicht und vor allem den Mund, dessen flinke Zunge nun um die kleine Liebesknospe kreiste. Annabell spürte die Wärme, die von ihrem Schoß aufstieg und sich über den ganzen Körper verbreitete. Ihre linke Hand fuhr zu ihrer Brust und begann, die feste, elastische Wölbung zu massieren. Immer wieder zog sie an ihrer Brustwarze, die hart und aufgerichtet war.

Marion spürte, wie Annabell immer weiter ihre Beine spreizte, um ihr zu ermöglichen, mit der Zunge noch tiefer in sie einzudringen. Doch Marions Körper schrie selbst nach zärtlicher Berührung. Sie riss sich los von diesem herrlichen Ort, saugte noch einmal an den Schamlippen und stellte sich dann hinter Annabell. Das warme Wasser lief über ihre vollen Brüste, floss in kleinen Rinnsalen über die erregte Haut.

Annabell drehte sich nach einem Moment um. Ihr Gesicht war gerötet und ihre erregten Brustwarzen teilten das herab rinnende Wasser. Sie schaute Marion in die Augen. Eine Sekunde, zwei Sekunden. Marion wurde schon ganz unsicher, doch dann beugte sich die größere Frau zur kleineren und gab ihr einen langen Kuss. Ihre Zungen suchten den anderen Mund, kämpften wie kleine Schlangen miteinander und leckten über die Lippen der anderen. Marion war erleichtert, denn das war mehr als eine Antwort. In den Küssen von Annabell steckte Zuneigung und Erotik. Und Leidenschaft.
Ihre Hände strichen über Marions Rücken. Krallten sich in die Muskelstränge entlang der Wirbelsäule und wanderten langsam die Unterarme entlang nach oben. Marion spürte, wie die Fingerspitzen sanft entlang ihrer Achsel der Kurve wieder nach unten folgten. Und dann berührte Annabell ihre Brüste. Erst zaghaft, zurückhaltend. Doch dann umfassten beide Hände ihre sensiblen Brüste, ertasteten die Größe und ihr Gewicht.

Marion spürte deutlich, dass Annabell dies das erste Mal tat. Viel zu ungeschickt und zurückhaltend. Doch sie lernte schnell, Marion genoss diese Wandlung. Immer mutiger wurde Annabell und nun entrang auch Marions Mund ein leises Stöhnen. Sie reckte sich den Händen entgegen und umarmte Annabell. Ihre Hände glitten hinunter zu ihrem Po und zog die Hüfte der Anderen an ihre. Ihre Bäuche berührten sich und dann ihre Venushügel.

„Komm, lass uns ins Bett gehen“ flüsterte Sie ihrer Gespielin ins Ohr. Und während sie sich gegenseitig abtrockneten, betrachteten sie sich gegenseitig. Zwei schöne Frauen, die sich gerade gegenseitig entdeckten.
Marion kramte in ihrer Tasche, die sie mitgebracht hatte. „Leg dich auf´s Bett, liebe Annabell, und schließe die Augen, bitte.“

Annabell traute Marion schon viel zu sehr, um ihr nicht zu gehorchen. Ihre Gespielin wusste viel besser wie sie, was nun folgen konnte und so legte sie sich auf das Bett und schloss die Augen.

„Lass bitte die Augen geschlossen und erschrick nicht.“ Annabell horchte auf die tiefe, sanfte Stimme von Marion. Aber ein wenig erschrak sie doch, als Marion ihr ein Tuch über die Augen legte und hinter ihrem Kopf zuknotete. Nun sah sie tatsächlich nichts mehr.
Marion setzte sich auf den Schoß von Annabell. Eine ungewohnte Berührung, denn bisher hatte nur ein Mann so auf ihr gesessen.
Marion nahm ihren linken Arm und band etwas darum. Weicher Stoff, der sich sanft aber bestimmt um ihr Handgelenk legte. Als Marion den rechten Arm anhob, zögerte Annabell.
„Hab keine Angst, Süße, ich tue nichts, was du nicht genießen wirst. Vertraue mir bitte.“ Mit diesen Worten schob sie beide Arme nach oben über den Kopf von Annabell und legte dann auch um das rechte Handgelenk eine Schlinge.

Annabells Körper war wunderschön, Marion betrachtete den schlanken Körper, der durch die gestreckte Haltung noch schlanker wirkte. Voller Zärtlichkeit küsste sie die Gefesselte, die ihr so vertraute.

Mit beiden Händen begann sie, den Oberkörper und die Arme zu streicheln und zu massieren. Mit unendlicher Geduld strichen ihre heißen Handinnenflächen immer wieder entlang der erregenden Formen dieser Frau. Dann griff sie zu der Flasche, die sie bereit gelegt hatte.

Annabell lag hilflos da. Die verbundenen Augen reduzierten die Sinneseindrücke und so spürte sie umso intensiver die Hände von Marion. Sie genoss die bestimmte Zärtlichkeit, die von diesen Händen ausging. Immer wieder umkreisten sie ihre Brüste, ohne sie jedoch zu berühren. Dabei sehnte sie sich danach. Aber Marion schien alle erogenen Zonen an ihrem Körper zu kennen.
Plötzlich fühlte sie etwas Kühles zwischen ihren Brüsten. Es breitete sich aus und lief an ihrer Seite herab. Dann ergoss sich der Strom von Kühle auf ihre Bauchdecke und wanderte langsam weiter hinab. Ein herrlicher, dezenter Duft nach Jasmin erfüllte plötzlich den Raum. Der Strom hatte ihre geschlossenen Beine erreicht und lief über ihre Schenkel herab.

Und dann begann ihre Gespielin, das Öl auf ihrem ganzen Körper zu verteilen. Sie wurde von zwei verführerischen Händen überall berührt. Als die Hände voller Öl endlich auch über ihre Brust glitten, wollte sie vor Lust fast schreien. Soweit es ihr möglich war, drängte sie sich den Händen von Marion entgegen. Und die wichen nicht aus, sondern umschlossen die heißen Brüste und massierten sie. Immer wieder und wieder spürte sie die Hände von Marion, die sie sichtlich erregen wollten. Und das gelang ihnen sehr gut.

Annabell begann, an den Handfesseln zu zerren, als sie ihre Brüste mit dem Öl einrieb. Die klare Flüssigkeit ließ die Haut von ihr samtig glänzen. Ohne Widerstand glitten Marions Hände über den erotischen Körper. Sie konnte sich nicht satt sehen an dem, was sie da sah. Ihre beiden Hände griffen nach den eigenen Brüsten und sie rieb sich mit dem Öl ein, mit dem sie gerade noch Annabells Brüste gestreichelt hatte. Ein Schauer der Erregung glitt durch ihren Körper.
Sie setzte sich auf, spreizte ihre Beine und presse dann ihren Schoß auf den Mund von der gefesselten, blinden Annabell. Ganz vorsichtig war sie dabei, denn diese Berührung war gewiss unerwartet.

Annabell erschrak. Sie konnte durch das Tuch nicht sehen, was geschah, ahnte aber, dass Marion ganz nah bei ihr war. Ein süßlicher Geruch stieg ihr in die Nase, den sie noch nie zuvor gerochen hatte. Dann legte sich heißes Fleisch auf ihre Lippen. Doch anstatt zu erschrecken, wusste sie sofort, was Marion da tat. Hatte sie doch selbst schon davon geträumt, wie das wohl sein musste.

Aber sie konnte ihre Hände nicht nutzen. Und so musste sie mit der Zunge ertasten, wo Marions Liebesknospe war. Doch die machte es ihr leicht, presste ihren Schoß auf den geöffneten Mund und begann, in kleinen, rhythmischen Bewegungen über die Zunge zu gleiten. Annabell konnte es nicht glauben, dass sie hilflos dalag und mit ihrer Zunge eine Frau befriedigte. Ihre Beine öffneten sich von selbst und ihr Unterleib folgte der Bewegung von Marions Schoß.

Die hatte die Augen geschlossen, hatte sich nach vorne fallen lassen und horchte in sich hinein. Die Zunge der anderen Frau war nicht zurückhaltend. Und als Annabell auch noch begann, an ihrer kleinen Lustspitze zu saugen, durchliefen Sie Schauer von Lust. Ihre Hüfte bewegte sich immer schneller und sie musste aufpassen, Annabell ihren Schoß nicht zu fest auf das Gesicht zu pressen. Schließlich konnte sie sich nicht mehr zurück halten. Sie spürte, wie ihre Klitoris anschwoll, dann schwappte über sie eine Welle der Erregung. Sie krallte eine Hand um ihre Brust und schrie leise auf, als Annabell nicht aufhörte, sie zu lecken. Erneut zog sich ihr Schoß zusammen, um sich in einem Orgasmus zu entspannen. Annabells Lippen schlossen sich um ihre Klitoris, von der sie wusste, dass sie länger war wie bei den meisten Frauen. Und auch Annabell hatte wohl Lust daran gefunden, sich saugend ihrer zu bemächtigen. Erneut spürte sie, dass sie gleich kommen würde, genoss das intensive Gefühl der saugenden Lippen.

Abrupt entriss sich Marion ihrer Verführung. Gerade eben noch hatten die Beine der anderen Frau vor Erregung gezittert, nun lag Annabell wieder da und spürte mehr denn zuvor, dass ihre Arme gefesselt waren. Sie bedauerte, jetzt nicht ihre Gespielin festhalten zu können, um weiter zu saugen und zu lecken.
Doch da spürte sie schon die zarten Lippen von Marion auf ihrem Mund. Eine Zunge, die über ihre Lippen glitt und Zähne, die ihr zärtlich in die Lippen bissen. Noch nie war sie von einer Frau so geküsst worden. Ein Schauer der Erleichterung überlief sie, denn trotz der Fesselung und des Tuches über ihre Augen fühlte sie sich sicher.

Marion streichelte ihr Gesicht, ließ die Hände ihre Arme entlang gleiten. Und schließlich umschlossen sie ihre Brust. Mit starrem Körper spürte sie, wie Marion sie massierte und dann begann, daran zu saugen. Dabei umschlossen ihre Finger ihre kleinen Brüste fest. Hoch ragten die Brustwarzen auf, die so sensibel waren.

Annabell begann wieder, unwillkürlich mit ihrem Becken zu stoßen. Marion griff hinter sich und holte aus ihrer Tasche einen länglichen Gegenstand. Er glänzte golden im spärlichen Licht, das noch von draussen ins Zimmer herein fiel. Sie nahm ihn zuerst selbst in den Mund, doch dann entschied sie sich anders. Sie gab Annabell einen Kuss und öffnete dann ihren Mund mit dem Luststab. Annabell musste ihr blind vertrauen, denn nach dem kurzen Schreck ließ sie es zu, dass das weiche Material immer tiefer in ihrem Mund verschwand.

Ein Druck auf den Knopf und der Stab begann leise zu vibrieren. Annabell erstarrte kurz, wusste dann aber sicher, was sie da gerade im Mund hatte. Als Marion kurz darauf den Silikonvibrator Annabell wieder weg nahm, war er überall feucht.
Annabells Beine waren weit gespreizt und sie stöhnte leise. „Bitte, erlöse mich endlich!“ jammerte sie zärtlich. Marion betrachtete die wunderschöne Vulva der anderen. Die festen Lippen, die die Lustknospe umschlossen.

Doch anstatt zärtlich zu sein, stieß sie regelrecht den Vibrator in die weit geöffnete Vagina von Annabell. Das Öl und die Spucke ließen zu, dass der Stab ohne Widerstand bis tief in sie hinein glitt. Annabell bäumte sich auf. So unerwartet kam dieser Stoß, so tief ging er, dass ihr Körper einfach nur reagierte. Sie hatte gar keine Zeit mehr, darüber nach zu denken, was gerade passierte, da traf sie schon der nächste Stoß. Und dann erneut einer. Annabell hörte auf, zu denken. Sie zerrte an den Fesseln und ihre Brüste bebten unter den Stößen. Umso schneller sie kamen, desto mehr streckte sie sich ihnen entgegen. Ihr ganzer Unterleib brannte wie Feuer und sie spürte Geilheit in sich aufkommen. Dies war kein zärtliches Verwöhnen mehr, sondern blanker Sex. Sex mit einer Frau.


Sie konnte Marion hören, wie es sie selbst auch erregte, ihr diese Lust zu bereiten. Zwanzig, dreißig mal stieß sie so heftig zu, dass Annabell nicht genau wusste, ob der Schmerz von der blanken Lust oder von der Überlastung ihrer Vagina herrührten. Bis zum Grund ihrer Liebesgrotte drang der vibrierende Stab vor. Schließlich ließ sie jegliche Hemmung fallen und schrie ihre Anspannung heraus: „Ja, bitte, mach´s mir, liebste Marion, jaaa!“

Und dann zog sich ihr Schoß zusammen. Mit eiserner Kraft umschloss ihre Muschi den goldenen Stab, wollte ihn festhalten. Mit einer großen Welle schwappte die Lust über sie hinweg, genoss sie diesen Moment der Hemmungslosigkeit und gab sich gänzlich ihrer neu gewonnenen Freundin hin. Der Orgasmus wollte nicht enden. Erst, als die Wellen der Lust kleiner wurden, bemerkte sie, dass sie sich gegenseitig in den Armen lagen und ihre Fesseln sie nicht mehr fest hielten. Selig erkundete sie den Körper der anderen, erspürte sie das klopfende Herz und bemerkte den schnellen Atem.

"Ich liebe dich, Marion" flüsterte sie ihr ins Ohr, während sie zärtlich begann, ihre Freundin zu streicheln. Auf nie gekannte Weise fühlte sie sich zu diesem Körper hingezogen, wollte sie ihn auf ihre Art kennen lernen.

Erotische Geschichten - Geschichten über Sex, Liebe und Leidenschaft - selbst schreiben oder lesen