Abenteuer in einer Sommernacht

(r)Text von Werner Hobacht


Abenteuer in einer Sommernacht

Ein warmer Sommertag geht zu Ende, schwüle Dunkelheit legt sich über die Wiesen und das Zirpen der Grillen erreicht den Höhepunkt des Tages. Immer tiefer färbt sich der Himmel dunkelblau und schließlich fangen die ersten Sterne an zu funkeln.
Wie ein schwarzer Spiegel liegt der kleine See neben der großen Linde. Der gerade aufsteigende Mond spiegelt sich im dunklen Wasser und erleuchtet den schmalen Pfad von der Hütte hinunter zum Ufer. Ein paar Fledermäuse schwirren umher und fangen die letzten Insekten, die sich noch nicht in den Gräsern zur Nachtruhe gesetzt haben.

Glockenhelles Lachen schwingt durch die Luft, dunkle Wortfetzen und dann erneut ein Lachen. Irgendwo da unten am See müssen Menschen sein. Erstaunlich in dieser Einsamkeit, denn weit und breit gibt es noch nicht einmal einen Bauernhof.

Wir sind neugierig geworden. Ich lasse dich aus meinen Armen rollen und wir verlassen den bequemen Platz in der Hängematte. Mit Barfüssen tapsen wir über die hölzerne Veranda und springen hinab zu dem Sandweg. „Psst, sei leise!“ raune ich dir zu. Schalk blitzt in deinen Augen auf.
Ich klemme dich unter meinen Arm und umfasse deine bloße Hüfte. Unsere Hüften reiben sich aneinander, während wir langsam den Pfad hinunter schleichen. Der Mond leuchtet mittlerweile hell und gibt der ganzen Landschaft ein mystisches Licht. Die Berge sind schwarze Silhouetten, die das sternenbesetzte Samt des Himmels dunkel und zackig begrenzen.

Als wir an der Linde ankommen, hören wir nichts. Gespannt ducken wir uns in das Dunkel des Baumschattens. Meine Hand fährt über deinen Rücken, rutsch hinab zu deinem Hintern. Unwillig schubst du sie weg. „Lass das, wer weiß, wer da an unserem See ist!“
Etwas enttäuscht lasse ich die Hand wieder weiter hochwandern….aber ganz langsam, zwischen deinen Schulterblättern hindurch. Dann packe ich dich an den Schultern und drücke dir einen Kuß auf die Stirn.

Wieder das Lachen. Es kommt von der anderen Seite des Sees. Wahrscheinlich hat man unsere Hütte gar nicht bemerkt und wir hatten in die Dämmerung hinein kein Licht gemacht. „Komm, wir schleichen uns an“ locke ich dich, wohlwissend, was wir da gerade anfangen zu machen. Aber zum Glück nickst du und schlüpfst sogleich geduckt in den Schatten des Uferschilfs. Ich schaue dir nach und genieße den Anblick deines nackten Körpers, der vom weichen Mondlicht modelliert wird.

Dann folge ich dir und achte drauf, nicht zu viele Geräusche zu machen. Denn es ist wieder still. Nur gelegentlich vermeint man etwas zu hören – aber es könnte auch das Schilf sein, das sich in den gelegentlichen, sanften Windböen aneinander reibt.
Wir haben fast die andere Seehälfte erreicht, als du stehenbleibst und dich umdrehst. Bei diesem Anblick bleibt mir ein Moment der Atem stocken. Ich hocke mich schnell hin, damit du nicht siehst, welchen Effekt dein Körper auf mich hat.

„Ganz leise, ich glaube, dort vorne auf der Lichtung sind die Besucher“ flüsterst du mir ins Ohr und ich erschaudere bei der Berührung deiner Haare in meinem Gesicht.

Wir schleichen noch ein kleines Stückchen weiter hinter einen gefällten Baumriesen, dessen Stamm nun halb in den See hineinragt.
Tatsächlich, dort ist ein anderes Pärchen. Und ganz offensichtlich haben sie keine Ahnung davon, daß noch jemand hier ein könnte. Uns bleibt der Atem stocken bei der Szene, die wir da sehen.

Ausgebreitet auf einer Decke liegen zwei Menschenkörper eng umschlungen. Wie Schlangen winden sich Beine, Arme und Leiber umeinander, nur unterbrochen von Küssen. Dann plötzlich bäumt sich die Frau auf, fast wie eine Katze, wenn sich sie nach einem Nickerchen streckt. Nur Momente später sitzt sie auf ihrem Partner. Ihr Körper biegt sich nach vorne und sie berührt seine Lippen. Dann beginnen ihre Hüften zu kreisen. Offensichtlich mit großem Genuß bewegt sie ihren Schoss vor und zurück. Langsam und intensiv, während er von ihr zur Passivität gezwungen wird.

Sie biegt ihren Oberköper zurück, Ihre Brüste recken sich gierig nach oben, während sie sich an den Beinen ihres Partners festhält und immer intensiver Ihren Schoß bewegt. Schließlich verwandelt sich das Paar in eine wippendes Pendel. Im Schummerlicht des Mondes verschwimmen die Formen, leuchten hell die Brüste, die gelegentlich vom Partner umfasst werden, während er nun auch aktiv sich ihr entgegenstemmt. Sie nimmt die Arme hoch, stöhnt leise und fährt sich durch das dunkle Haar, richtet sich leicht auf, um es ihm für Momente zu überlassen, die Lust weiter zu steigern.

Während ich hinüber starre auf diese Szene und sie – zugegebenermaßen – genieße, wird mir plötzlich deine Nähe bewusst. Und mir wird noch etwas anderes bewusst: Wir sehr mich dieses lustvolle Spiel der beiden selbst erregt hat. Aber nicht nur mir geht das so, denn ich höre deinen Atem, der schnell geht wie meiner.

Und mit einem Mal vergessen wir die Beiden, berühren uns, umschlingen uns.
Ich lege dich sanft in den Sand neben dem Baumriesen. Er ist herrlich warm von der Sonne des Tages. Du schnurrst vor Vorfreude genüsslich.

Ich beiße dir sanft in den Hals, knabber an deinem Ohr und lasse meine Hand über dich gleiten. Vorbei an allen besonders genüsslichen Stellen, berühre einfach nur deinen schönen Körper.
Vom Hals wandern meine Lippen deinen linken Arm hinab. In der Armbeuge bleibe ich hängen, kitzle dich mit meiner Zunge, bis zu kurz zuckst.
Zurück zum Hals und dann weiter hinab wandert meine Zunge. Ich liebe es, dich zu küsse und deinen Körper mit den Lippen zu erforschen. Erneut meide ich die Genußstellen und wandere in der Körpermitte hinab. Bis ein Stückchen über den Bauchnabel hinweg. Du rekelst dich schon sehnsüchtig, denn du weiß ja, was kommen wird. Aber ich habe es nicht eilig. Mit ein paar Handbewegungen wische ich die Küsse von deinem Körper weg. Ich beiße dich in die Seite und wandere dann mit der Zunge zu deinem Hals. Ein kurzer, scharfer Atemzug, als meine Zunge deine Brust berührt. Ich kann es nicht verhindern – einen Moment länger als ich es möchte verweile ich an deiner Brustwarze, sauge mich kurz fest. Aber dann reiße ich mich loß und beiße dir zur Strafe erneut sanft in den Hals.


Meine Hand kann nicht mehr still daliegen. Ich streichle deinen Bauch, fahre hinab und berühre deine Schenkel. Erst außen, dann wandert sie ohne Unterlass immer weiter nach innen. Nur mit den Fingerspitzen streichle ich die weiche Innenseite, wandere langsam vom Knie hinauf und dann wieder hinunter. Also du endlich die Beine spreizt, kann ich mich nicht mehr zurück halten. Ich beuge schnell meinen Kopf hinunter und berühre deine Schenkelinnenseiten mit meinen Lippen. Nur ganz sanft. Nur angedeutet.

Leise blase ich über deine Haut bis sich die Härchen aufstellen. Du duftest herrlich. Ein wenig bist du verschwitzt vom Tag und deine Haut schmeckt ganz leicht salzig, als ich mit meiner Zunge beginne, sanft Kreise zu malen. Zuerst ganz kleine Kreise, dann immer größer werdend. Und in Spiralen nähere ich mich dem Quell der Wärme und des erotischen Duftes einer erregten Frau. Du bäumst dich auf und ein leises, lustvolles Stöhnen verlässt deinen geöffneten Mund. Ich halte einen Moment inne, richte mich auf und genieße diese Anblick. Während meine Augen an deinen Brüsten hängen bleiben, öffnest du die Augen. Sie schauen mich intensiv an und ich spüre darin, was auch ich spüre: Lust!

Ich beuge mich wieder hinab und du schließt vor Vorfreunde wieder die Augen.
Mit beiden Händen öffne ich vorsichtig deine Schamlippen. Im Mondlicht glitzert die Feuchtigkeit, die darauf wartet, endlich von mir getrunken zu werden. Voller Genuß tauche ich meine Zunge in deine geschwollene Spalte ein. Erforsche mit der Zungenspitze das warme Fleisch, sauge mich mal hier und mal dort fest.

Noch weiter öffne ich dich. Spreizen mit den Armen deine Beine und lehne meinen Unterleib an deine Brüste. Endlich kann ich meine Zunge tief eintauchen lassen. Weit strecke ich sie hinein in deinen Schoß und genieße die Lust, die du dabei verspürst. Dann gleite ich heraus und hinauf Richtung Bauchnabel. Aber natürlich will ich nicht dort hin, sondern umkreise mit meiner Zunge deine Klitoris.

Erschrocken zuckst du etwas zurück – aber nur, um Momente später umso begieriger deinen Schoss auf meinen Mund zu pressen.
Schließlich überkommt dich die Lust, selbst tätig zu werden und nicht Sklave meiner Zunge zu sein. Wie in einem Selbstbedienungsladen schnappst du dir mein hart erigierten Penis und beginnst, daran herum zu nuckeln. Das macht mich wiederum so wild, daß ich meinen Mund auf deine glattrasierte Spalte lege und tief einatme. Warm füllen deine Schamlippen und deine Klitoris meinen Mund. Genußvoll sauge ich daran und lasse meine Zunge spielen. Für diesen zusätzlichen Kick beißt du mir sanft in meine Eichel.

Wir lassen uns ein auf das Gefühl der Begierde, schalten das Gehirn aus und genießen den Moment, ohne an das Vorher oder Nachher zu denken. Irgendwann nimmst du meinen Kopf in die Hände und ziehst ihn weg von deinem Schoß. Ich folge deinem Wunsch nur wiederwillig, aber als ich dich so daliegen sehe, bereit, mich zu empfangen, da gebe ich nach. Doch du bist ein Schelm, drückst mich in den Sand und springst auf mich. Eine Hand umschließt meinen Penis und Momente später spüre ich wohlige Hitze um mich herum. Was dann folgt, ist die exakte Kopie dessen, was wir längst vergessen haben, daß es der Anlass für unser mitternächtliches Abenteuer am See war.

Als wir schließlich erschöpft nebeneinander im Sand liegen, sind wir beide schweißgebadet und überglücklich. Wir sind beide etwas entspannt und sammeln wieder unsere Gedanken zusammen.

„Ob sie etwas bemerkt haben?“ flüsterst du mir etwas besorgt zu. „Lass uns nachschauen“ raune ich zurück und hebe den Kopf über den alten Baumstamm. Doch dort drüben auf der Lichtung ist nichts mehr zu sehen. Wie ein Spuk sich in Nichts auflöst, scheint es das Pärchen dort nie gegeben zu haben. Ich zucke die Schulter: „War zwar schön, aber dies hier war bedeutend schöner!“ Du zwickst mich schelmisch in die Seite und stehst auf. Mit leicht gespreizten Beinen und in die Hüfte gestemmten Armen stehst du auffordern da. Ich tauche meinen Kopf in deinen Schoss und versuche mit meiner Zunge, ein wenig Feuchtigkeit zu erhaschen.
„Lass das. Komm, wir gehen ins Wasser und spülen den Sand von unseren Körpern.“ Mit gespielter Enttäuschung folge ich dir in Richtung Wasser, wobei eine Hand auf deinem Hintern ruht.

Langsam tauchen wir ein in das schwarze Wasser, das uns sofort umschließt und unseren Körpern einen Teil seiner Schwere nehmen. Sofort umschlinge ich dich, fahre über deinen Rücken, hinab zu deinem Po, walke deine Pobacken und rutsche dann mit meiner Hand wieder hinauf, umfasse deine Brüste und genieße dieses Gefühl.

Du windest dich loß, schwimmst ein paar Schläge und kommst dann wieder zurück. Du umfasst meine Schulter und schwebst im Wasser, während ich noch auf dem Boden stehe. Deine Hand fährt hinab zu meinem Penis und massiert ihn sanft. Ich spüre deine Lust dabei, mich dort zu berühren. Plötzlich nimmst du meine Hand und führst sie zu deiner Spalte. Als ich dich streicheln will, schwenkst du leise deinen Kopf hin und her, hältst aber dennoch meine Hand fest, so dass ich deine Schamlippen berühre. Momente lang verharren wir erstarrt im Wasser. Dann spüre ich etwas Warmes über meine Hand fließen. Deutlich wärmer als das Wasser. Du hast die Augen geschlossen und den Kopf leicht nach hinten gebeugt. Im Mondlicht sehe ich deinen Mund, um den der Ausdruck großer Zufriedenheit und Entspannung fließt. Nun verstehe ich, was da gerade passiert und würde am liebsten sofort mit dir schlafen. Aber du bleibst erstarrt an mir hängen, bis auch der letzte Hauch Wärme dich verlassen hat….dann ziehst du mich zu dir und küsst mich innig.

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